Dienstag, Juli 04, 2006

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Alles hat ein Ende...auch dieser Blog.

"arschoderbauch" hat seine Schuldigkeit getan, meine Entscheidungen für meine weitere Zukunft sind getroffen und ich kann verdammt gut mit Ihnen leben.

Vieles hat sich geändert!
Vieles ändert sich!
Vieles wird sich noch ändern!

!!!

Freitag, Juni 16, 2006

Samba Si, Arbeit No

(Gefunden in der Siebensterngasse in Wien)

Dienstag, Juni 13, 2006

Wer isses?

"Wer, wer, wer isses?
Ein dickes fettes Mädchen namens Banjo!
Wer, wer, wer isses?
Ein sehr sehr dickes fettes Mädchen namens Banjo!"

Aus dem Track "Wer isses", enthalten auf dem neuen Longplayer von Olli Banjo namens "Sparring 2"

Montag, Juni 12, 2006

Ein Sonntag in einem 2000-Seelen-Kaff in Mittelfranken

Sonnenbrand, Freibad, gute Laune und eine stundenlange Suche nach den Ursprüngen des Grafitti und einer möglichen Jugendkultur oder -bewegung in Neuhof.

Neben manchen Schmierereien und dem Schwelgen in der Vergangenheit mit Marian entdeckten wir an dem sonntäglichen Spaziergang durch die gepflegten Straßen unseres Heimatdorfes manch Kurioses. Und manches davon muss fotografisch in die Welt transportiert werden:

Sensationen aus der nahegelegenen Großstadt mit ihrem "Sprachrohr":


Damit auch jeder in unserem abgelegenen Fleckchen Erde die geballte journalistische Aufarbeitung kaufen kann, gibt es extra - auch sonntags - spezielle Zeitungskästen:


Beachtet bitte auch den selbstverfassten Hinweis über den korrekten Gebrauch des Automatens (da merkt man doch, dass man in einem kleinen Kaff lebt):


Zu guter Letzt möchte ich noch den wichtigsten Export aus Neuhof, was sage ich, aus dem ganzen Zenngrund, bekannt machen:


Wenn "Die lustigen Zenntaler" beim Achawäldlafest bei mir um die Ecke zur Unterhaltungsmusik ansetzen, hält es unsere seniorenhaften Nachbarn nicht mehr auf den Bänken. Schunkeln ist Pflicht!

Heimat, sweet Heimat!

Donnerstag, Mai 25, 2006

Aktuelle Filmbesprechungen

Lord of War

Ein bitterböser, zynischer, schwarzer und ehrlicher Film über die Waffengeschäfte auf dieser Welt. Nicolas Cage spielt den Waffenhändler Yuri Orlov so stark und wirkt zusätztlich durch seine Stimme aus dem Off so präsent wie selten zuvor in einem Film.

Lord of War gilt als einer der Film eines "New Hollywood", die sich mehr denn je kritisch mit aktuellen Themen der Welt und der Mitverantwortung der USA auseinandersetzt.

(Kurz vor einem Massaker verkauft Orlov Waffen an den Warlord in Mosambik)
Quelle: amnestyusa.com


Darüber hinaus brillieren in diesem Film Jared Letho als Orlovs Bruder, der im falschen Moment genau das Richtige unternimmt, und Ethan Hawke als FBI-Agent, der erkennen muß, wie tief seine Vorgesetzten in die Geschäfte verwickelt sind.

Das Ende ist ehrlich und kommt ohne eine Versöhnung aus: die Welt ist erbarmungslos und die westlichen Staaten bereichern sich am Tod in Afrika. Punkt.


16 Blocks

Böse Zungen behaupten, dass der Film nur aus einem Grund sehenswert sei: Bruce Willis war noch nie so dick und häßlich wie in 16 Blocks. Man wird dem Film dadurch nicht gerecht, aber viel mehr bietet er dem geneigten Zuseher auch nicht.

Die Story ist schnell erzählt: ein Cop (Bruce Willis) muss einen Gefangenen (Mos Def) zu einer Gerichtsverhandlung bringen. Das Justizgebäude ist nur 16 Blocks entfernt. Auf dem Weg kommt es zu zahlreichen Komplikationen.

(Bruce Willis und Mos Def flüchten auf dem Weg ins Justizgebäude)
Quelle: joblo.com


Mos Def, der seine Schauspielerqualitäten in "The Italien Job" und "The Woodsman" unter Beweis gestellt hat, darf in diesem Film reden, reden und nochmals reden. Er quasselt seinem Gegenüber das Ohr ab.

Das Ende ist (leider) hollywoodlike: (fast) alles wird gut und jeder fühlt sich besser.


The Da Vinci Code - Sakrileg

Das drittbeste Startergebnis der Filmgeschichte! Damit setzte Dan Browns Literaturerfilmung unter der Regie von Ron Howard eine Duftmarke. Mehr als ein unterhaltsamer Film kommt dabei allerdings nicht heraus.

Was nicht weiter schlimm ist, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Die 152 Minuten kamen mir stimmig und durchaus flüssig erzählt vor. Längen kamen nur selten auf.

(Hanks und Tatou kommen sich näher. Mehr als ein Kuss auf die Stirn wird ihnen nicht erlaubt)
Quelle: cbsnews.com


Ian McKellen als Sir Leigh Teabing ist ein absoluter Gewinn für den Film und spielt heraussragend gut. Tom Hanks hingegen wirkt steif und schafft es, den gesamten Film mit einem Gesichtsausdruck auszukommen. Ein Kunststück, welches vorher womöglich nur Sylvester Stallone in dieser Präzision gelungen ist. Zu guter Letzte die holde Maid der Geschichte: die bezaubernde Audrey Tatou, die robust zuschlägt und in den wichtigen Momenten doch noch erweicht.

Das sie nicht sonderlich von der Erkenntnis des Films geschockt ist, macht den Film und ihre Darstellung wiederum unglaubwürdig bis in den hintersten Winkel der Filmgeschichte.

Ein Film, basierende auf einem Buch: viele Regisseure scheiterten daran. Das diese Kombination immer erfolgsversprechender wird, konnte man bereits an der absolvieten "Herr der Ringe"-Triologie und der anlaufenden "Wächter der Nacht"-Triologie erkennen.

Auch wir können uns schon auf den zweiten Teil aus Dan Browns Schatzkiste freuen: "Illuminati", der erste Roman von Brown und sein angeblich bester soll als nächstes verfilmt werden. Mit Tom Hanks. Hoffen wir auf das Beste.

Kaufempfehlung: Lord of War auf DVD.

Dienstag, Mai 23, 2006

Radiosymposium zu Ehren des Pioniers Franz Hiesel

Sollte sich jemand bei der Überschrift schon fragen, ob er eine immense Wissenslücke besitzt, da er Franz Hiesel nicht kennt, so kann ich jedem entgegnen, dass selbst erfahrene Radiomacher nicht immer Hiesels Namen parat haben.

Franz Hiesel (1921-1996) war Schriftsteller und Rundfunkdramaturg des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und leitete von 1976 bis 1986 die Literaturabteilung des Österreichischen Rundfunks (ORF). Anläßlich seines 85. Geburtstages wurde im Wiener Rathaus eine Hörspieltagung zu seinen Ehren durchgeführt.

Unter den RednerInnen fand man unter anderem die Mitorganisatorin Hilde Haider-Pregler, die am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Uni Wien lehrt und eine Einführung in Hiesels Schaffen bot.

Das Wiener Original Hubert Pfoch, Vizebürgermeister von Wien a.D., stellte in seiner Rede eher sich und den ominösen "Dr. Müller" in den Mittelpunkt und verwies nur an einigen Stellen auf die Freundschaft zu Hiesel. Dafür war sein Vortrag sehr amüsant, vor allem sein Spiel mit dem einzigen Fotografen im Raum.

Sehr informativ und humorvoll gestaltet Peter Gugisch seinen Vortrag. Gugisch war ehemaliger Leiter der Hauptabteilung Funkdramatik beim Rundfunk der DDR in Berlin und war mit Hiesel justament am Tag der Maueröffnung in Berlin in einem Café. Seine Anekdoten machten es möglich, dass der Zuhörer ein persönlicheres Bild von Hiesel bekamen.

Der letzte Vortrag vor der Mittagspause war zugleich mein letzter des Tages. Christine Ehardt aus Wien stellte vier Hörspiele von Hiesel unter der Thematik "Gehen/Bewegung" vor. Zum ersten Mal konnte man sich auch hörbar von Hiesels Qualitäten einen Eindruck verschaffen. Ein gelungener Abschluß vor dem Essen.

Danach begann für mich wieder der Unialltag. Ein vollgepackter Tag, der um 7.30 Uhr begann und irgendwann entnervt am Abend endete. Das Radiosymposium war eine gute Gelegenheit, tiefer in die Materie "Radio" einzutauchen und etwas über einen Menschen zu erfahren, der mir gänzlich unbekannt war, der aber für die Entwicklung des Hörspiels vieles beigetragen hat.

"Ich und Dr. Müller! Ach ja, und Franz Hiesel."

Montag, Mai 22, 2006

Ein Umzug par excelence

Mareikes Umzug nach Wien lief wie am Schnürchen. Auf die Umstände der Anmietung gehe ich hier nicht mehr ein, da die Geschichte bereits hinlänglich bekannt ist.

Samstags begann das Unternehmen "Mareike zieht endgültig nach Wien um" pünktlich um 8 Uhr. Der Sprinter lief rund und Mareike konnte auf der Autobahn gen Bamberg ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem Transporter ablegen.

(Wie im Schlaf: Mareike und "ihr" Sprinter)

Sonnenschein, während wir in Österreich unterwegs waren. Regen, als wir in Bamberg eintrafen. Unserem nicht vorhandenen Zeitplan waren wir Stunden voraus, so dass wir uns bei jedem unsere Möbeluntersteller Zeit nahmen und Kaffee und Kuchen kredenzt bekamen. Bei allen? Nein, nur bei einer nicht. Doch auch hier ist hinlänglich geredet worden.

(Nur die halbe Miete: zum Schluß füllte sich der Transporter bis nach vorne)

Balu und Victoria erleichterten uns den Umzug ungemein, so dass wir zum abendlichen "Snack" im Pelikan erholt und beruhigt einkehren konnten. Mit dabei waren Lena, Yenping (seit Neuestem nur noch unter "Ping" bekannt), Matthias, Katharina, Balu, Babsi und ihr Mitbewohner, der uns noch einen Bären namens "Hangkühe" aufbinden wollte.

(Die Toreinfahrt in Wien war schmaler als gedacht)

Das schlechte Wetter am Abend (ein Holzast krachte auf unseren Transporter) verzog sich bis zum Sonntag. Wir brunchten noch mit Balu im "Rincon" und holten um 12 Uhr unseren Mitfahrer am Bahnhof ab. Wie der Zufall so wollte, stammte unser Mitfahrer aus Peru und arbeitet seit mehreren Jahren als Verkäufer auf Festivals. Die Rückfahrt verging nahezu wie im Fluge, da die Straßen am Sonntag nur von holländischen Campingwagen und nicht noch zusätzlich durch LKWs benutzt wurden.

(Das Geld mussten wir trotzdem zahlen: 351 € für 2 Tage)

Dem Lift sei Dank konnten wir dann in Wien Mareikes Sachen sehr schnell in den 4. Stock bringen. Tatkräftige Unterstützung hatten wir durch Lisinka, Mareikes neue Mitbewohnerin. Ratzfatz konnten wir den Umzug um 20 Uhr für beendet erklären!

(Alles oben? Erst beim Aufbauchen bemerkten wir die fehlenden Teile)

Nur einen Wehrmutstropfen muss Mareike verkraften: ihre Bettstützen fehlen. Uns ist zwar immer noch schleierhaft, wie vier massive Stützen mit dreieckigen Platten abhanden kommen können. Doch genauso wenig wie die rote Einkaufstasche, die aus Mareikes Händen entschwunden ist, tauchen auch diese vier Stützen einfach nicht mehr aus.


Wanted
Bettstützen, im Vierergespann, massiv und gefährlich
Dead or alive