Der H.I.T an der ZU Friedrichshafen am letzten Mittwoch
Es ist 7.25 Uhr. Die Fahrt beginnt. 288 Kilometer von Neuhof nach Friedrichshafen. 3 Stunden Fahrzeit, ziemlich genau berechnet von unserem Navigationssystem. Noch eine kurze Pause zwischendurch. Während der Fahrt nicke ich mehrmals ein und bin froh, nicht selber fahren zu müssen. Um 10.45 Uhr erreiche ich dich die ZU. Meine Chauffeuse schaute sich in der Zwischenzeit die umliegende Gegend an und besuchte Meersburg, eine schöne kleine Stadt am Bodensee.7.30 Uhr kann verdammt früh sein. Um 11 Uhr sah das schon ganz anders sein.
Etwa 100 Informationssuchende und Interessierte waren pünktlich um 11 Uhr zur Begrüßung im großen Hörsaal (Fassungsvermögen: 100 Leute). Die ZU machte einen sehr guten Eindruck und ermöglichte Einblicke in die verschiedenen Bachelor- und Master-Studiengänge.Die Interessenten sind teilweise mit ihren Eltern gekommen (die ZU als private Uni verlangt höhere Studiengebühren als staatliche Universitäten) und machten einen sehr "gehobenen" Eindruck. Da war das Gucci-Täschchen und die Armani-Hose die unterste Preiskategorie.
Die Studenten der ZU waren allesamt sehr nett und konnten mir all meine Fragen beantworten und gaben mir ein sehr gutes Gefühl. Nicht vergleichbar mit den Interessenten, sondern viel offener, kreativer, umgänglicher.
Dem ersten Blick sollte man demnach nicht allzu viel Bedeutung beimessen: das Hauptgebäude der ZU war früher ein Asylantenheim. Von außen noch erkennbar, sind die "inneren Werte" eine perfekte, multimediale Ausstattung, ein sehr gutes Verhältnis zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten, zugänglichen Professoren und einem guten und konstruktiven "Arbeitsklima".
Schluß mit den Oberflächlichkeiten. Es wird Zeit für die inneren Werte.
In den Semester 1 und 2 studieren alle an der ZU zusammen Grundlagenfächer wie BWL, Kommunikation & Kultur, Staat & Politik, Organisation & Marketing und Recht. In der Major Phase (Semester 3-5) belegt man 2 Pflichtmodule (u.a. Empirie) und 6 Wahlpflichtmodule (u.a. Publizistik, Journalistik & PR, Kulturtheorie). Im letzten Semester folgen dann die Bachelor-Kolloquien und die Bachelor-Thesis.Nach dem 2. Semester sollte ein Inlandspraktikum, nach dem 4. Semester ein Auslandspraktikum erfolgen. Die ZU hat mit einem eigenen Praktikantenbüro hierfür die besten Vorraussetzungen geschaffen, dass alle Studenten diese Praktika auch durchführen können.
Dazu gibt es noch Student Studies (konzipiere deine eigene Veranstaltung), Global Studies (1 Student, 1 Firma, 3 Praktika, 3 Kontinente) und das Tandem Coaching (jeder Student sucht sich einen wissenschaftlichen Coach an der Uni und einen Praxis-Coach aus der Wirtschaft). Hierzu mehr, wenn ich einen Schritt weitergekommen bin.
Viel Arbeit. Gewünscht und gefordert.
Ein Blick von der Terasse der Uni auf den Bodensee. Die ZU ist die einzige Uni mit eigenem Strand. Vor allem im Sommer wird hier einiges los sein. Arbeiten im Freien, mit den Füßen im Wasser - im Bereich des Möglichen.Zudem kann man etwa 43 verschiedenen Sportarten ausüben, die allesamt von der ZU abgedeckt werden. Neben diesen Aktivitäten ist der ZUsammenhalt zwischen den 120 Studenten sehr groß.
Ansonsten ist Friedrichshafen klein und keine Unistadt. Doch laut den Studierenden hält das keinen davon ab, trotzdem Spaß zu haben und eigene Aktionen auf die Beine zu stellen.
Kreativität und Initiative. Statt Meckern und Unzufriedenheit.
Ein Blick von der Terasse der Uni auf den Bodensee. Die ZU ist die einzige Uni mit eigenem Strand. Vor allem im Sommer wird hier einiges los sein. Arbeiten im Freien, mit den Füßen im Wasser - im Bereich des Möglichen.
Ein Rückblick auf den Tag und eine Ausblick auf die nächsten Tage:
Meine heutigen Eindrücke haben mich darin bestärkt, mich weiterhin zu bewerben und alles zu versuchen, um zu einem Auswahlverfahren eingeladen zu werden.
Die Möglichkeiten an der ZU sind unglaublich groß, die Vernetzung mit der Wirtschaft einmalig und die fachliche Ausbildung genügt nur höchsten Ansprüchen.
Die Studenten sind allesamt sympathisch und versprühen eine Begeisterung für ihren Studiengang, den ich in Bamberg bis jetzt nie gesehen habe.
Chancen ergreifen. Wenn sie einem geboten werden.


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