Donnerstag, November 24, 2005

Running Dinner und die After Party in Bamberg

Große Betriebsamkeit in meiner Küche gestern Abend: Katha und ich haben am "Running Dinner" teilgenommen und bekamen zu unserer Überraschung die Nachspeise zugelost. Besser hätte es nicht sein können. Zudem konnte ich dadurch bei der dritten Teilnahme die dritte Speisung vorbereiten: beim erst Mal die Hauptspeise bei mir, dann beim zweiten Mal die Vorspeise bei Astrid und nun das Dessert erneut bei mir.

Katha konnte es natürlich nicht lassen, unser "Schokoladen Malheur" zu probieren. Der Name war auch Programm, denn wir ignorierten den Hinweis, die kleinen Muffins in einer selbigen Form zu backen. Allerdings bemerkte es keiner unserer vier Gäste und merkten nur an: "Das schmeckt so lecker." Wir kredenzten neben der Schokoladencreme noch leckeres Cappuccinoeis. Dazu noch ein sensationell schmeckender Weißwein von Blanchet.

Der Abend begann in einer Parallelstraße von mir bei Thomas. Als Vorspeise gab es wirklich leckeren Cesar-Salad mit Tacos und eigenem Dip. Das zweite anwesenden Team bestand aus zwei Erstsemestern (Lehramt und EUWI) und dem Kollegen von Thomas (9. Semester, WI). Die Hauptspeise sollte wir dann im COE genießen dürfen.
So einfach war es allerdings nicht. Auf unser klingeln öffnete keiner. Durch Glück und eine nette COE-Bewohnerin kamen wir dann doch rein. An einem Gemeinschaftsraum standen ein paar Studenten, wir grüßten sie und ging zum ersten angegebenen Zimmer. Wir klopften. Keiner da. Wir suchten die andere Wohnung, irrten durch das COE, wurden in den 5. Stock geschickt, fuhren mit dem Aufzug wieder runter und landeten wieder bei der Gruppe von Studenten - und fanden unsere Gastegeber.
Sie veranstalteten das Essen in einem Gemeinschaftsraum, der natürlich keine Klingel hatte! Ashley und Sarah hatten ein Indian Curry mit viel viel Reis zubereitet. Wobei Ashley gar nicht gekocht hat, sondern nur Sarah. Und beide hatten schon vorher gegessen. Die Merkwürdigkeiten reihten sich aber noch weiter an: Sarah verschwand, um Gläser zu holen - und kam nicht wieder. Sie schrieb dann Ashley, die doch noch mit uns essen wollte, eine SMS. Ashley erklärte uns dann, dass Sarah so schüchtern sei.
By the way erfuhren wir noch, dass beide gar nicht bei der Vorspeise waren, auch zur Nachspeise nicht gehen wollte und zudem Ashley sich gar nicht selber angemeldet hatte. Unglaublich. Wir wanderten dann mit dem zweiten anwesenden Team in den dritten Stock, holten Sarah wieder nach unten, überzeugten beide doch noch zur Nachspeise zu gehen und waren mehr als Pünktlich wieder bei mir zuhause.

Nach zwei geköpften Flaschen Blanchet und gegen 23 Uhr wanderten wir dann mit unseren beiden Archäologenstudenten zum Il Centro. Beide waren ohne Fahrrad unterwegs. Ich dachte gar nicht, dass Running Dinner überhaupt ohne Fahrrad funktioniert. Kurz vor 23.45 Uhr standen wir schon im Eingangsbereich des Il Centro und kamen dank unserer Teilnahme doch noch auf die Party.
Katha blieb nicht lange. Magenkrämpfe verhinderten einen längeren Abend. Wir vermuten, dass die Kombination aus Prosecco, Rotwein, Weißwein, nochmal Weißwein und dem Indian Curry der lieben Katha nicht bekommen ist.
Alle anderen üblichen Verdächtigen tummelten sich auf der After Party. Gegen 2 Uhr leerten sich dann die Räume des Il Centro. Wir blieben noch bis zum bitteren Ende. Balu lief schon mal nach Hause, da er ebenfalls ohne Fahrrad zur Feier gekommen ist und schon Nudeln kochen wollte.
Nach feinen "Chefkoch Balu"-Nudeln fiel ich müde, satt und erschöpft gegen 5.30 Uhr ins Bett.

Keep running. Immer wieder ein Erlebnis.