Freitag, März 31, 2006

Uniimpressionen - powered by Motorola Razr V 3

Der Seitenarm meiner Uni. Wir befinden ins in der Aula der Hauptuni. In dieser Richtung liegen Hörsaal 33 & 7, die für mich ein zweites Zuhause darstellen.


Leider kann man nur die Konturen des Mopes erkennen, aber er war wirklich anwesend. Dienstagmorgen um 8.17 Uhr schlenderte Frauchen und Möpschen in den oberen Eingang des H 50, um in die Vorlesung "Film ist Technik" zu gehen. Der Mops amüsierte uns Hintersteher (etwa 20 Studenten) mit seinem Gesabber und Gehechel.
Ich machte allerdings einen taktischen Fehler: um dieses Foto zu schießen, bückte ich mich und griff in meine Tasche. Der Instinkt des Mopes erkannte diese Situation sofort und stand plötzlich mit seinen Vorderpfoten auf meinen Knien. Und schnaubte freundlich in mein Gesicht.
Ein süsser kleiner Batzen an Hund. In manch anderen Vorlesungen auch mit Glöckchen um den Hals!


So sieht es bei einer Hauptvorlesung in Theater-, Film- und Medienwissenschaften aus: "Theater nach dem Holocaust" ist immer sehr gut besucht. In unserem größten Lehrsaal, der auf unserem Unicampus liegt, passen 800 Studenten sitzend hinein. Etwa 1000 Studenten wollen die Vorlesung besuchen.
Dieser Schnappschuss enstand in meiner ersten Vorlesungsstunde. Ich war 20 Minuten vor Beginn der Vorlesung da und bekam nur noch einen Platz auf der Treppe. Etwas kalt, manchmal auch nass wegen dem schlechten Wetter draussen, aber immerhin einen Platz. Stehplätze gibt es auch noch.


Mehr Fotos gibt es in der nächsten Zeit. Jetzt sind erstmal Osterferien (ab 7.4.) und die Mehrzahl der Studenten fliegt oder fährt wieder nach Hause.

"Arbeite an der Schärfe der Fotos. Den Mops erkennt man doch gar nicht!"

Dienstag, März 28, 2006

Die standhaften 11

Mein 24. Geburtstag erstreckte sich über fünf Tage und war damit der versprochene Feiermarathon. Am Mittwoch und Donnerstag "feierten" Mareike und ich noch alleine.

Doch am Freitagabend kamen dann "Roter Oktober" mit Katha, Matthias, Balu und Dora aus Bamberg und etwas später lief noch "Schwarzer Marder" mit Linda, Melanie, Marian, Rene und Julian aus Erlangen und Umgebung (München). Nach Elektronikproblemen mit Lindas VW Bus und einem tollen Serivice der "Bäckersleut'" waren wir alle froh, dass wir gegen 22.00 Uhr alle gemeinsam feiern konnten.

Die Einweihung meiner Wohnung fand also am Freitag statt und endete am frühen Samstagmorgen, kurz bevor die ersten U-Bahnen wieder fuhren.

Am Samstag stand dann ein großes Frühstück auf dem Programm und der Duschwettkampf konnte beginnen. Am Nachmittag führte ich dann alle Wieninteressierten durch meine neue Stadt (Stephansdom, Hofburg, Wiener Ring, Parlament, Museumsquartier, Uni, Albertina, Café Museum, Naschmarkt)...

...und am Abend erlebten wir alle unser ultimatives Schnitzelessen im "Schnitzelwirt". Boah, waren wir satt und konnten gestärkt in die Nacht starten.

Nach langer Vorbereitung waren wir uns dann einig, wo wir noch hingehen werden. Doch sowohl "Die Gitarre" als auch "Die Wolke" luden uns nicht wirklich zum Feiern ein. Gegen 00.30 Uhr kamen wir dann im "Flex" an und hörten wenigstens gute Musik. Gegen 2.00 Uhr landeten wir dann im "Kaiko" und feierten mit den Übriggebliebenen und manchen Neuzugängen bis in die frühen Morgenstunden. Gegen 6 Uhr waren wir dann mit einer der ersten U-Bahnen wieder in meiner Wohnung im 2. Bezirk.

Am Sonntag verliessen Linda, Melanie, Julian, Marian, Rene und Matthias schon wieder Wien. Diesmal gab es keine Schwierigkeiten mit dem VW Bus und selbst Julian mit seine "schlechtem Karma" konnte den Bus gen Deutschland lenken.
Mit Katha, Balu und Dora unternahmen wir am Sonntag noch einen Theaterbesuch im Akademietheater und sahen "Die Ziege oder Wer ist Sylvia".

Am Montag hatten wir dann endlich auch super Wetter: 25 Grad und blauer Himmel. An solch einem wunderbaren Tag standen noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten in Wien auf dem Programm: Schloss Schönbrunn, der erste Eisbesuch im Jahre 2006 bei Zanoni & Zanoni, ein langer Spaziergang zurück in den 2. Bezirk, ein Besuch des Praters und "der grünen Lunge Wiens" bei mir um die Ecke.
Am Abend fuhren dann auch Katha, Balu und Dora nach Hause, direkt nach Bamberg und kamen gegen 2.30 Uhr in der Nacht wieder zuhause an.

Vielen Dank an alle, die da waren und mir solch ein schönes Geburtstagwochenende mit ihrer Anwesenheit geschenkt haben.

Freitag, März 24, 2006

Carpark North im Chelsea

Ich habe eine neue Lieblingsband, die meine heißgeliebten Kaiser Chiefs vom Thron auf den zweiten Platz gestoßen haben: Carpark North.

Zu Gast im Chelsea, auf Promotiontour durch Deutschland, Schweiz und Österreich. Wien und Austria besuchten die Dänen zum allerersten Mal und lieferten in den U-Bahnbögen des Chelseas eine perfekte Show ab: Spielwitz, geniale Songs, tolle Stimmung und ein perfekter Sound.

Lau Hojen singt lumpenrein und klar, spielt seine Gitarre wund bis die Saiten reißen und lacht während des ganzen Konzertes. Soren Balsner ist der coolste Arsch auf Gottes Erdboden und interpretiert seine Rolle als Bassist, Synthi-Bediener und zweite Stimme genial. Alleine schon sein 80er Jahre angehauchter, roter Trainingsanzug ist in Dänemark der Renner. Morten Thorhauge brezzelt auf die Drums ein und gibt den Takt vor, als würden die drei seit Jahrzehnten auf der Bühne stehen. Und der Tourgitarrist Morten ist wohl der netteste Aushilfskumpel der Welt und spielt immerhin seit 5 Jahren mit den Dreien.

Nach dem einstündigen Konzert, welches alle Titel des zweiten Albums (in ausgedehnter Länge) plus zwei Hits des ersten Albums, verabschiedete sich die Band in die johlenden Menge und berkaufte noch Merchandise an ihrem Stand. Ich unterhielt mich noch 15 Minuten mit Morten, grüßte Lau, Soren und Morten und hoffe, dass sie Ende des Jahres mit einer vollwertigen Tour nach Wien zurückommen.

Fazit: live noch besser als auf Platte.

Mittwoch, März 22, 2006

Wachs auf einer Banane

An meinem 24. Geburtstag gab es nur wunderbare und schöne Überraschungen:


Eine "Bananen-Happy-Birthday-Überraschung" von Mareike, die mir schon einen Kuchen selber gebacken hatte. Schmeckte gut, nur die Kerzen tropften alles voll. Des wegen wichen wir auf die Chiquita-Banane aus.



Meine Mutter liess es sich nicht nehmen, mir an meinem Geburtstag Kuchen und Blumen überbringen zu lassen. Sie weilte zu diesem Zeitpunkt bereits in Peru und kraxelte die Höhenmeter hinauf.



Der Kuchen schmeckte vorzüglich, obwohl der Postbote ihn zwei Tage als gewollt aufbewahren musste. Und die Blumen stehen noch heute auf meinem Tisch - blühend! Als weitere Überraschung aß Mareike noch fröhlich das "Popcorn", welches in der Kuchenverpackung versteckt war. Ich meine immer noch, das es nur Verpackungsmaterial war. Nachdem aber an meiner Geburtstagsfeier sowohl Dora als auch Katha kräftig zulangten, muss es wohl doch schmackhaft gewesen sein.

Des Rätsels Lösung.


Dienstag, März 21, 2006

Großstadtleben

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Wie ferngesteuert laufen die Menschen durch die Straßen Wiens.
Mit einem Stöpsel im Ohr und einem Draht in die Tasche,
verbunden mit dem musikalischen Ausguß einer ganzen Generation.
Pompöser geht es nur noch mit mit dicken, fetten Kopfhörern,
die man eher in einem gemütlichen Wohnzimmer erwartet hätte.

Schottet euch ab, verkennt die Realität um euch,
flüchtet schnell in euer Heim.
Bloß kein Kontakt. Nicht sprechen. Nicht angesprochen werden.
Allein sein? Allein sein!

Kein Zeitungsjunge spricht einen an, kein Abonnementverkäufer,
kein "Wolle-Rosen-kaufen?"-Typ.
Kein anderer Mensch, der euch sympatisch finden könnte.
Der eure Hilfe braucht, ihr würdet es eh nicht hören.

Lauft durch eure U-Bahn-Schächte, die euch des Sonnenlichts berauben.
Abgeschottet von der Oberfläche, dem Warmen, dem Menschlichen.
Lebt Tag ein, Tag aus in dem selben Rhythmus.
Früh einsteigen, zur Arbeit, abends wieder einsteigen, gleich in die Wohnung.
Essen kochen für den Mann,
oder bekochten werden von der Frau.
Oder alleine da sitzen und sich die Stöpsel aus den Ohren nehmen
und merken, dass man doch so einsam sein kann.

Wien, du schöne Stadt.
Mit deinen Bewohner, so skurril und eigenartig.
Und doch so menschlich verschieden,
so für sich und doch so wie viele.

21.3.2006

Montag, März 20, 2006

Die ersten beiden Uniwochen...

...werden endlich auch mit schönem Wetter begleitet. Sonnenschein und 11 Grad hat es heute. Nach den letzten kalten Tagen und einer fetten Grippe, geht es wieder aufwärts.

Meine Fächer sind ausnahmslos gut und interessant. Titel wie "Internationale Filmgeschichte", "Theater nach dem Holocaust" oder "Die Zukunft des (Radio-) Hörens" klingen nicht nur fein, sondern lohnen sich auch zu besuchen. Die Professoren sind regelrecht motiviert, ihren Stoff zu vermitteln und lassen sogar Mitbestimmung zu.

Dafür kann es bei den "Historischen Grundfächern" am Campus schon mal die ein oder andere Rangelei um einen Sitzplatz geben. In dem größten Saal der Uni passen 800 Studenten hinein - allesamt Sitzplätze. Leider wollen aber gute 1000 Studenten die Vorlesung besuchen. Manche kommen geschlagen 45 Minuten vor der Vorlesung und sitzen ihren Platz schon einmal warm. Na ja, die Steintreppen sind geputzt und mit einem mitgebrachten Wärmekissen friert man sich auch den Steiß nicht ein. Wem's gefällt!?

Die Raumproblematik ist in sofern etwas delikat, da man für ein Semester 380 Euro locker macht und dann auch Erwartungen an die Uni stellt. Die Auswahl der Veranstaltungen ist groß und man findet für jeglichen Geschmack ein Seminar/eine Übung/eine Vorlesung. Nur ab und an fehlt der Platz an der wunderschön alten Uni Vienna. Ich würde mir wünschen, dass mein Studienbeitrag definitiv für neue und/oder größere Räumlichkeiten ausgegeben wird - damit ich eben keine 45 Minuten vorher da sein muss, um sitzen zu können.

Ansonsten hat die Uni Wien natürlich auch Vorzüge: internationale Beziehungen werden hier großgeschrieben, eine unglaublich große Vielfalt an Studiengängen, dazu in den jweiligen Studiengängen eine große Auswahl an Vorlesungen/Veranstaltungen und und und. Nicht zu vernachlässigen: Wien ist eine Hammerstadt, mit kulturellen Vorzügen par excellence, vielen Theatern und Kinos und einer unglaublich großen Kultur- und Künstlerszene!

Mit meiner Entscheidung für Wien habe ich genau das Richtige getan und selbst wenn Wien keine Studentenstadt ist, fühlt man sich nach den ersten Tagen an der Uni nicht allzu sehr verloren. Eines muss man aber sein: aufgeschlossen und kontaktfreudig. Leute kennenzulernen ist hier schwieriger als z.B. in Bamberg, da es keine speziellen Feierlichkeiten wie "Erstsemesterparty" oder "Semester-Start-Up". Dafür organisiert man sich innerhalb der Lehrveranstaltungen zumeist in Gruppen und kann so die ersten zarten Kontakte knüpfen.

"Hier sind ja bestimmt viele Studenten aus Wien!?"
- Alle Anwesenden schütteln den Kopf. In Wien leben: schön und gut. Aber wer will schon aus Wien sein?

Samstag, März 11, 2006

"Wien ist anders" (4)

Teil 4: der Mobilfunk

Kauft man sich in Österreich ein Handy, hat man die Auswahl zwischen mehreren Anbietern. A1 (Vodafone), One, tele.ring, Telekom Austria und manch kleinerer Mobilfunker buhlt um seine Kundschaft. Die Tarife sind billig und transparent, aber nicht für jedermann zugänglich.

Bei A1 ist es egal, ob man in Österreich gemeldet ist oder überhaupt hier wohnt. One wiederum erwartet, dass man 1.) seinen Hauptwohnsitz in Österreich hat und 2.) schon mindestens 3 Monate hier wohnt. Tele.ring will "lediglich" eine Meldebestätigung.

Kauft man ein Handy (gute Angebote ab 1 €), so muss man sich auf einen "Umstand" gefasst machen. Das gekaufte Mobiltelefon kann nur mit der SIM-Karte des Anbieters benutzt werden. Das bedeutet: ein deutsches Handy (Siemens/jetzt: Ben-Q), welches man bei tele.ring kauft, kann nur mit einer tele.ring-Karte benutzt werden. Noch nicht einmal eine andere österreichische SIM-Karte funktioniert in diesem Gerät.

Im Gegensatz hierzu kann ich in meinem Motorola V3, welches ich beim Vertragsabschluss mit o2 gekauft habe, jede beliebige SIM-Karte einlegen. Selbst eine kasachische Karte!

In Österreich gibt es für dieses "Problem" nur eine Lösung: Entsperrung. Kostet, von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, in etwa 85 € (legal) oder etwa 10 € (halb-legal) in einem x-beliebigen Handyshop.

Wer daran verdient, ist offensichtlich. Wer einen Nutzen daran sieht, ebenfalls. Und wer mit der Hotline telefonieren muss, die Scherereien hat und das Geld ausgibt, ist eh klar.

"Weg mit dem Speck." Und die 85 € behalten wir gleich ein.

Montag, März 06, 2006

Erster Tag an der Uni Vienna in TheWi

Was haben eine Ökotussi in einem langen Rock, eine Pseudostylo mit Arafattuch, ein besserwissender deutscherMöchtegern-Philosoph, Tratschtanten aus der letzten Reihe, ein typischer Surfertyp und eine lust-vermittelnde Dozentin gemeinsam?

Genau, sie sind alle in einer Übung mit mir! Einführungsveranstaltung "Techniken wissenschaftlichen Arbeitens in der Theaterwissenschaft". Neben "uns" sind da noch viele sympatische andere Studenten, mit denen ich mich teilweise auch schon angefreundet habe. Ich nenne sie die "zurückhaltende Fraktion, die ganz nett sein könnte".

Tag für Tag, Veranstaltung für Veranstaltung: ihr werdet mich nicht mehr los. Freundet euch lieber mit mir an. Ist einfacher für euch!

Boom-Shalak-lak-Boom.

Samstag, März 04, 2006

"Wien ist anders" (3)

Teil 3: der Dialekt

"Wans da de Schuach ausziagt, dann bläst dich unser Sound weg
und wanst a Obizahra bist, nennt man dich sicherlich Faulpelz.

Waun i sog "hoit de papn", dann wirds Zeit, dass du das Maul hältst.
Und waunst ins Noankastl schaust, lebst du in einer Traumwelt.
Büsln ist schlafen und das Bett is a Hapfn,
wenn jemand zornig wird, kriagt er an Gachen.

Hat wer eine lange Leitung, dann steht er auf da Safn
und nutzlose Sachen san a Scheiss mit Quasteln,
verzünden ist verraten, Tomaten Parade is a verpiss dich!
Heißt schleich di, hau di ueba d'Heisa.
Wann zwa de Brunzbuschn zaumduschn, dann geht's um's bumsen
und faellt dir was nicht leicht, na dann kanns di hunzen.
A Funsn ist 'ne Tussi und scheissegal is ghupft wi ghatscht!
Dreck is Gatsch und Spucke is Schlatz.
Wenn einer keine Arbeit hat, dann is er hockn hacknstad.
Bist du gelangweilt, dann host a fads Aug
und wenn's zu lange dauert, dann wirst stad schauat.
Andauernd is in ana Dua.
Zuhälter is a Beitschalbua
und wenn Sperrstunde ist, dann is des Beisl zua

Un nedig ist umsonst, aber nicht gratis
und Freunde san Hawara und Hawara san Hapschis,
waunst waach bist, bist eintschickt
das heisst dass du high bist.
A Heftl eine Zeitschrift,
a Kraxn eine Unterschrift in Schreibschrift und a Auto gleichzeitig.
Breitbeinig pinkeln is soachen,
pekln ist stinken,
veräppeln is hekln,
bräckln ist kotzen,
und mäckern heisst motschkern und motzen hatschen.
Heißt hinken Palatschinken, sind Crepes blad ist fett,
die Garconniere heißt Zimmer - Kuchl - Kabinett.
Hast du Ärger, host a Gfrett.
Hast du einen Bart, a Pözgoschn,
dazu gibt's Wörter, die se net übersetzen lossn,
wie z.b. Schmäh,
die Haftis der Hefnder,
Staat is die Heh,
ein Feigling a Weh,
Lügner sind Schmähdandler und Landstreicher Sandler,
Pandas sind Pezis und Buzis sind Babies,
Gschroppen sind Kiddis und später werns Strizis.
Wanst hi bist bist hi,
und brauchst Bompfenewera,
das sind Leichentraeger und Totengraeber, weil jeder sterben muss,
des heisst die Bodschn streckt a jeder!

(Text von Texta's Sprachbarrieren)

Donnerstag, März 02, 2006

"Wien ist anders" (2)

Teil 2: im Frisörsalon

Bei den Haaren hört der Spaß bekanntlich auf. Keiner möchte sich verschneiden lassen oder mit einer Frisur herumlaufen, die einem nicht passt. Wie findet man also in einer (noch) fremden Stadt einen Laden, in dem man sorglos seine Haare schneiden lassen kann?

Eine gute Frage! Bei mir war es Glück und das Vertrauen auf meinen eigenen Geschmack. Im 8. Bezirk war ich heute beim Frisör und bekam einen 1A-Service. Bei den London Haircutters bekam ich die Haare vom Chef frisiert (Kurt). Kostenpunkt: 37 €. Auf den ersten Blick teurer als in Nürnberg (29 €). Dafür waren folgenden Serviceleistungen inklusive:

*Beratung (wie in Nürnberg)
*Waschen (wie in Nürnberg)
*Kopfmassage
*kostenloses Nachschneiden der Kotletten
*Nachschneiden innerhalb einer Woche gratis
*selbst die Nasenhaare werden geschnitten

Ich war baff, als ich nach 35 Minuten den Salon verlassen hatte und mit kürzeren Haaren an die Uni stolzierte. Ein ungeahnter Service beim Haareschneiden, den ich so in Deutschland nur in teureren Salons in München, Berlin, Frankfurt, etc. erwartet hätte.

Schnipp, Schnapp. Haar ist ab.

Mittwoch, März 01, 2006

Planquadrat C2/D2

Auf der angefügten Karte könnt ihr sehen, wo ich wohne: bitte folgt in den Quadraten C2 und D2 der Radingerstraße. Rechts von der Lassallestraße wohne ich in eben besagter Straße, Hausnummer 13.

(Vergrößerung der Karte: einfach auf die Grafik klicken)

Leider konnte ich mein Klingelschild noch nicht wechseln: ganz seltsame Konstruktion. Post kommt trotzdem an, da alles an meine Wohnungsnummer (Top 9) gesendet wird.

Mission in progress.