Montag, Mai 22, 2006

Ein Umzug par excelence

Mareikes Umzug nach Wien lief wie am Schnürchen. Auf die Umstände der Anmietung gehe ich hier nicht mehr ein, da die Geschichte bereits hinlänglich bekannt ist.

Samstags begann das Unternehmen "Mareike zieht endgültig nach Wien um" pünktlich um 8 Uhr. Der Sprinter lief rund und Mareike konnte auf der Autobahn gen Bamberg ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem Transporter ablegen.

(Wie im Schlaf: Mareike und "ihr" Sprinter)

Sonnenschein, während wir in Österreich unterwegs waren. Regen, als wir in Bamberg eintrafen. Unserem nicht vorhandenen Zeitplan waren wir Stunden voraus, so dass wir uns bei jedem unsere Möbeluntersteller Zeit nahmen und Kaffee und Kuchen kredenzt bekamen. Bei allen? Nein, nur bei einer nicht. Doch auch hier ist hinlänglich geredet worden.

(Nur die halbe Miete: zum Schluß füllte sich der Transporter bis nach vorne)

Balu und Victoria erleichterten uns den Umzug ungemein, so dass wir zum abendlichen "Snack" im Pelikan erholt und beruhigt einkehren konnten. Mit dabei waren Lena, Yenping (seit Neuestem nur noch unter "Ping" bekannt), Matthias, Katharina, Balu, Babsi und ihr Mitbewohner, der uns noch einen Bären namens "Hangkühe" aufbinden wollte.

(Die Toreinfahrt in Wien war schmaler als gedacht)

Das schlechte Wetter am Abend (ein Holzast krachte auf unseren Transporter) verzog sich bis zum Sonntag. Wir brunchten noch mit Balu im "Rincon" und holten um 12 Uhr unseren Mitfahrer am Bahnhof ab. Wie der Zufall so wollte, stammte unser Mitfahrer aus Peru und arbeitet seit mehreren Jahren als Verkäufer auf Festivals. Die Rückfahrt verging nahezu wie im Fluge, da die Straßen am Sonntag nur von holländischen Campingwagen und nicht noch zusätzlich durch LKWs benutzt wurden.

(Das Geld mussten wir trotzdem zahlen: 351 € für 2 Tage)

Dem Lift sei Dank konnten wir dann in Wien Mareikes Sachen sehr schnell in den 4. Stock bringen. Tatkräftige Unterstützung hatten wir durch Lisinka, Mareikes neue Mitbewohnerin. Ratzfatz konnten wir den Umzug um 20 Uhr für beendet erklären!

(Alles oben? Erst beim Aufbauchen bemerkten wir die fehlenden Teile)

Nur einen Wehrmutstropfen muss Mareike verkraften: ihre Bettstützen fehlen. Uns ist zwar immer noch schleierhaft, wie vier massive Stützen mit dreieckigen Platten abhanden kommen können. Doch genauso wenig wie die rote Einkaufstasche, die aus Mareikes Händen entschwunden ist, tauchen auch diese vier Stützen einfach nicht mehr aus.


Wanted
Bettstützen, im Vierergespann, massiv und gefährlich
Dead or alive